AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen – B2B

für Leistungen und Produkte im Bereich Human System Architecture

Stand: 13.07.2026

1. Anbieterin, Geltungsbereich und Begriffsbestimmungen

Anbieterin und Vertragspartnerin ist:

Martina Yazgan
handelnd unter der Geschäftsbezeichnung The Inner Marketeer®
Kölner Str. 5
47805 Krefeld
Deutschland
E-Mail: martina@theinnermarketeer.com

– nachfolgend „Anbieterin“ genannt –

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über Leistungen und Produkte im Bereich Human System Architecture zwischen der Anbieterin und ihren Kunden.

Die natürliche oder juristische Person beziehungsweise rechtsfähige Personengesellschaft, die mit der Anbieterin einen Vertrag schließt, wird nachfolgend „Kunde“ genannt.

Wird eine Leistung durch den Kunden für eine andere natürliche Person gebucht, wird diese nachfolgend „teilnehmende Person“ genannt.

Anbieterin und Kunde werden gemeinsam auch als „Vertragsparteien“ bezeichnet.

Die Angebote der Anbieterin richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, also an natürliche oder juristische Personen oder rechtsfähige Personengesellschaften, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handeln.

Verträge mit Verbrauchern werden auf Grundlage dieser AGB nicht geschlossen. Der Kunde bestätigt mit seiner Buchung beziehungsweise Zahlung, dass er die jeweilige Leistung für seine gewerbliche oder selbstständige berufliche Tätigkeit erwirbt.

Die Anbieterin ist berechtigt, vor Vertragsschluss einen geeigneten Nachweis der Unternehmereigenschaft beziehungsweise des unternehmerischen Verwendungszwecks zu verlangen und eine Buchung abzulehnen, wenn dieser Nachweis nicht erbracht wird oder begründete Zweifel am unternehmerischen Verwendungszweck bestehen.

Entgegenstehende, abweichende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, die Anbieterin hat ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt.

Individuelle Vereinbarungen und die Regelungen des jeweiligen Angebots beziehungsweise der jeweiligen Leistungsbeschreibung haben Vorrang vor diesen AGB.

2. Vertragsschluss und Buchung des Leistungszeitraums

Die Darstellung der Leistungen auf der Website sowie unverbindliche Erst-, Kennenlern- und Sales-Gespräche stellen kein verbindliches Vertragsangebot dar.

Nach Abstimmung des gewünschten Produkts und der verfügbaren Kapazitäten kann die Anbieterin dem Kunden ein individuelles Angebot unterbreiten. Das Angebot enthält insbesondere den vereinbarten Leistungsumfang, den Gesamtpreis, den vorgesehenen Leistungszeitraum sowie eine Frist für die Annahme und Zahlung.

Soweit im jeweiligen Angebot nichts anderes bestimmt ist, erfolgt die Annahme des Angebots durch den vollständigen Eingang der vereinbarten Vergütung innerhalb der im Angebot genannten Frist. Mit dem fristgerechten vollständigen Zahlungseingang kommt der Vertrag zustande und der vorgesehene Leistungszeitraum wird verbindlich gebucht.

Das Angebot kann mit einer Rechnung oder Zahlungsaufforderung verbunden werden. Die Übermittlung einer Rechnung oder Zahlungsaufforderung vor Zahlungseingang begründet für sich allein noch keine verbindliche Buchung des Leistungszeitraums.

Eine mündliche Interessensbekundung, die Ankündigung einer Buchung oder die bloße Bestätigung eines gewünschten Leistungszeitraums begründet keinen Anspruch auf dessen Durchführung.

Der im Angebot genannte Leistungszeitraum wird während der dort genannten Annahme- und Zahlungsfrist exklusiv für den Kunden freigehalten. Geht die vollständige Vergütung nicht fristgerecht ein, erlischt das Angebot, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Die Anbieterin ist anschließend berechtigt, den vorgesehenen Leistungszeitraum anderweitig zu vergeben.

Eine nach Ablauf der Frist eingehende Zahlung oder Annahmeerklärung gilt als neue Buchungsanfrage. Die Anbieterin prüft in diesem Fall, welcher Leistungszeitraum zu diesem Zeitpunkt verfügbar ist. Ein Anspruch auf den ursprünglich vorgesehenen Leistungszeitraum besteht nicht.

Kann nach einem verspäteten Zahlungseingang kein neuer Leistungszeitraum vereinbart werden, wird die eingegangene Vergütung innerhalb von 14 Kalendertagen vollständig zurückerstattet. Weitergehende Ansprüche richten sich nach den Haftungsbestimmungen dieser AGB.

Nach vollständigem und fristgerechtem Zahlungseingang erhält der Kunde eine Buchungsbestätigung sowie, soweit noch nicht erfolgt, eine ordnungsgemäße Rechnung.

Bei Buchungen über einen unmittelbaren Online-Bestellprozess richtet sich der Vertragsschluss nach den dort dargestellten Buchungs- und Zahlungsbedingungen.

3. Gegenstand der Leistungen

Human System Architecture ist ein strukturierter Analyse-, Reflexions-, Beratungs- und Entwicklungsansatz. Ziel ist es, individuelle innere Muster, Reaktionen und Entscheidungsdynamiken sowie deren mögliche Auswirkungen auf Selbstführung, Leadership, Performance, Business oder berufliche Entwicklung sichtbar und reflektierbar zu machen.

Die Anbieterin schuldet die sorgfältige Erbringung der konkret vereinbarten Leistung. Ein bestimmter persönlicher, emotionaler, gesundheitlicher, beruflicher oder wirtschaftlicher Erfolg wird nicht geschuldet.

Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltenden Leistungsbeschreibung, dem individuellen Angebot oder der Buchungsbestätigung.

3.1 Inner Pattern Compass

Der Inner Pattern Compass ist eine individuelle Human System Architecture Evaluation zu einer konkreten Fragestellung, emotionalen Reaktion, beruflichen Situation oder einem externen Mirror Moment.

Die Leistung basiert auf den vom Kunden beziehungsweise der teilnehmenden Person bereitgestellten Informationen und umfasst eine individuelle Auswertung sowie die Bereitstellung des vereinbarten Ergebnisdokuments in digitaler Form.

Eine fortlaufende Beratung, Begleitung oder Unterstützung bei der Umsetzung ist nicht Bestandteil der Leistung, sofern diese nicht ausdrücklich zusätzlich vereinbart wurde.

3.2 Inner Pattern Architecture

Die Inner Pattern Architecture ist eine vertiefte und individuell kuratierte Human System Architecture Journey.

Die Leistung basiert auf den vom Kunden beziehungsweise der teilnehmenden Person bereitgestellten Informationen und kann insbesondere eine individuelle Analyse, strukturierte Rückfragen, persönliche Input- oder Besprechungstermine, ein individuelles Journey Book sowie vereinbarte Reflexions- oder Integrationselemente umfassen.

Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltenden Leistungsbeschreibung beziehungsweise dem individuellen Angebot.

Interne Arbeitsunterlagen, Analysemodelle, Rohanalysen, Prompt-Strukturen, Produktionsprozesse, Matrizen, Entwürfe und sonstige nicht ausdrücklich als Ergebnis vereinbarte Unterlagen sind nicht Bestandteil der geschuldeten Leistung.

3.3 Private Architecture

Private Architecture ist eine individuelle Beratungs- und Mentorship-Begleitung im Bereich Human System Architecture, Self-Leadership, Identity, Presence sowie persönlicher und beruflicher Entwicklung.

Die Leistung kann insbesondere persönliche Video-Sessions, individuelle Reflexionsimpulse, Guidelines, Workbooks, Aufgaben und begleitende Kommunikation umfassen.

Programmdauer, Anzahl und Länge der Sessions, Kommunikationsumfang, Leistungszeitraum und weitere Leistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot beziehungsweise der Buchungsbestätigung.

Maßgeblich für die geschuldete Leistung ist ausschließlich der im jeweiligen Angebot vereinbarte konkrete Leistungsumfang.

4. Mitwirkungspflichten des Kunden

Die Qualität und Durchführbarkeit der Leistungen hängt wesentlich von den Angaben und der Mitwirkung des Kunden beziehungsweise der teilnehmenden Person ab.

Der Kunde verpflichtet sich insbesondere:

  • die für die jeweilige Leistung benötigten Informationen vollständig und wahrheitsgemäß bereitzustellen,
  • vereinbarte Fragebögen und Rückfragen innerhalb angemessener Zeit zu beantworten,
  • vereinbarte Termine und Fristen einzuhalten,
  • die Anbieterin über für die Leistung relevante Änderungen zu informieren,
  • die erforderlichen technischen Voraussetzungen für digitale Kommunikation und Video-Termine bereitzuhalten,
  • eigenverantwortlich zu entscheiden, welche Erkenntnisse, Reflexionsimpulse oder Empfehlungen umgesetzt werden.

Der Kunde stellt sicher, dass auch eine von ihm benannte teilnehmende Person die für die Durchführung erforderlichen Mitwirkungspflichten erfüllt.

Verzögerungen, die durch verspätete oder unvollständige Mitwirkung entstehen, verlängern vereinbarte Bearbeitungs- und Leistungsfristen entsprechend. Ein Anspruch auf Beibehaltung des ursprünglich vorgesehenen Leistungszeitraums besteht in diesem Fall nicht.

Bleibt eine erforderliche Mitwirkung trotz Aufforderung und angemessener Nachfrist aus, ist die Anbieterin berechtigt, die Bearbeitung vorübergehend einzustellen und unter Berücksichtigung ihrer verfügbaren Kapazitäten einen neuen Leistungszeitraum festzulegen.

Gesetzliche Rechte zur Beendigung des Vertrags bleiben unberührt.

5. Leistungscharakter, Leistungsgrenzen und Eigenverantwortung

Human System Architecture ist ein individueller Analyse-, Reflexions-, Beratungs- und Entwicklungsansatz. Die Leistungen beruhen auf den vom Kunden beziehungsweise der teilnehmenden Person bereitgestellten Informationen sowie deren fachlicher Auswertung und Einordnung durch die Anbieterin.

Die bereitgestellten Ergebnisse, Interpretationen, Reflexionsimpulse und Arbeitshypothesen stellen keine objektive oder allgemein verbindliche Feststellung über die Persönlichkeit, Gesundheit, psychische Verfassung oder berufliche Eignung des Kunden beziehungsweise der teilnehmenden Person dar.

Die Leistungen der Anbieterin stellen insbesondere keine:

  • Psychotherapie,
  • psychologische oder psychiatrische Diagnostik,
  • medizinische Untersuchung oder Behandlung,
  • Heilbehandlung,
  • Krisenintervention,
  • Rechtsberatung,
  • Steuerberatung,
  • Anlage- oder Finanzberatung

dar und ersetzen keine entsprechende Beratung, Untersuchung oder Behandlung durch hierzu qualifizierte Fachpersonen.

Bei gesundheitlichen, psychischen, therapeutischen, rechtlichen, steuerlichen oder finanziellen Fragestellungen ist der Kunde beziehungsweise die teilnehmende Person verpflichtet, eigenverantwortlich geeignete Fachpersonen hinzuzuziehen.

Entscheidungen in diesen Bereichen dürfen nicht ausschließlich auf Grundlage der Leistungen oder Unterlagen der Anbieterin getroffen werden.

Die Anbieterin schuldet die sorgfältige Erbringung der konkret vereinbarten Leistung, jedoch keinen bestimmten persönlichen, emotionalen, gesundheitlichen, beruflichen oder wirtschaftlichen Erfolg.

Eine subjektive Unzufriedenheit, eine abweichende persönliche Einschätzung, eine emotionale Reaktion auf die vermittelten Inhalte oder das Ausbleiben eines erhofften Ergebnisses begründen für sich allein keinen Mangel und keinen Schadensersatzanspruch, sofern die vertraglich vereinbarte Leistung ordnungsgemäß erbracht wurde.

Der Kunde beziehungsweise die teilnehmende Person bleibt für eigene Entscheidungen, Handlungen, Unterlassungen sowie für die Umsetzung und Nutzung der bereitgestellten Erkenntnisse, Empfehlungen und Unterlagen selbst verantwortlich.

Die Anbieterin ist berechtigt, die Annahme oder Fortführung eines Auftrags abzulehnen, zu unterbrechen oder zu beenden, wenn die Fragestellung oder Situation des Kunden beziehungsweise der teilnehmenden Person nach Einschätzung der Anbieterin eine medizinische, psychotherapeutische, psychiatrische oder anderweitige professionelle Behandlung oder Beratung erfordert, die nicht zum Leistungsangebot der Anbieterin gehört.

Die finanziellen Folgen einer solchen Beendigung richten sich nach den Regelungen über die Vertragsbeendigung sowie den jeweils anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen.

Die Leistungen basieren auf den Angaben des Kunden beziehungsweise der teilnehmenden Person. Der Kunde ist dafür verantwortlich, die für die Leistung erforderlichen Informationen vollständig und wahrheitsgemäß bereitzustellen beziehungsweise durch die teilnehmende Person bereitstellen zu lassen.

Die Anbieterin haftet nicht für nachteilige Folgen, die auf unrichtigen, unvollständigen oder zurückgehaltenen Informationen beruhen, sofern die Anbieterin deren Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit weder kannte noch erkennen musste.

6. Termine, Absagen und technische Störungen

Vereinbarte Termine sind verbindlich.

Terminabsagen oder Terminverschiebungen durch den Kunden müssen mindestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin in Textform erfolgen. Maßgeblich ist der Zeitpunkt des Eingangs der Mitteilung bei der Anbieterin.

Bei einer späteren Absage oder bei Nichterscheinen ist die Anbieterin berechtigt, die für den Termin vereinbarte Vergütung zu berechnen beziehungsweise den Termin als Bestandteil eines gebuchten Leistungspakets anzurechnen.

Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. Ersparte Aufwendungen werden berücksichtigt.

Verspätet sich der Kunde beziehungsweise die teilnehmende Person, endet der Termin grundsätzlich zum ursprünglich vereinbarten Zeitpunkt. Ein Anspruch auf Verlängerung oder Nachholung der versäumten Zeit besteht nicht.

Kann ein digitaler Termin aufgrund einer technischen Störung aus dem Verantwortungsbereich des Kunden beziehungsweise der teilnehmenden Person nicht oder nicht vollständig durchgeführt werden und ist eine kurzfristige alternative Durchführung nicht möglich, gelten die Regelungen zur verspäteten Absage entsprechend.

Bei technischen Störungen aus dem Verantwortungsbereich der Anbieterin wird ein Ersatztermin angeboten.

Muss ein Termin aus anderen Gründen durch die Anbieterin abgesagt werden, wird ebenfalls ein Ersatztermin angeboten. Weitergehende Ansprüche bestehen nur nach Maßgabe der Haftungsregelungen dieser AGB.

7. Preise, Zahlungsbedingungen und Leistungsbeginn

Die auf der Website angegebenen Preise sind Gesamtpreise in Euro und enthalten die jeweils geltende gesetzliche Umsatzsteuer.

Für individuell angebotene Leistungen gilt der im jeweiligen Angebot ausgewiesene Gesamtpreis. Auf der Rechnung werden der Nettobetrag sowie die darauf entfallende gesetzliche Umsatzsteuer gesondert ausgewiesen.

Die vereinbarte Vergütung ist vollständig im Voraus und innerhalb der im Angebot, in der Zahlungsaufforderung oder auf der Rechnung angegebenen Zahlungsfrist zu zahlen.

Soweit keine abweichende Zahlungsfrist angegeben ist, beträgt die Zahlungsfrist sieben Kalendertage ab Zugang der Rechnung beziehungsweise Zahlungsaufforderung.

Ist ein kurzfristiger Leistungsbeginn vorgesehen, kann eine entsprechend kürzere Zahlungsfrist festgelegt werden. Maßgeblich ist die im jeweiligen Angebot, in der Zahlungsaufforderung oder auf der Rechnung konkret angegebene Frist.

Für die Rechtzeitigkeit der Zahlung ist der vollständige Eingang des Rechnungsbetrags auf dem von der Anbieterin angegebenen Konto beziehungsweise die erfolgreiche Bestätigung der Zahlung durch den eingesetzten Zahlungsdienstleister maßgeblich.

Die Anbieterin beginnt mit der fachlichen Leistungserbringung erst nach vollständigem Zahlungseingang.

Zur fachlichen Leistungserbringung gehören insbesondere:

  • produktbezogene Input-, Analyse- oder Besprechungstermine,
  • die Annahme und fachliche Auswertung von Fragebögen, Sprachaufnahmen oder sonstigen Informationen,
  • die Erstellung individueller Ergebnisdokumente,
  • der Beginn einer Beratungs-, Mentorship- oder Begleitleistung.

Soweit die Durchführung der Leistung zusätzlich die Übermittlung von Fragebögen, Sprachaufnahmen, Unterlagen oder sonstigen Informationen voraussetzt, beginnt die jeweilige Bearbeitungsfrist erst, wenn sowohl die vollständige Vergütung als auch sämtliche erforderlichen Informationen vollständig bei der Anbieterin eingegangen sind.

Verzögerungen, die durch einen verspäteten Zahlungseingang oder eine verspätete beziehungsweise unvollständige Mitwirkung entstehen, gehen nicht zulasten der Anbieterin. Vereinbarte Leistungs- und Bearbeitungszeiträume verschieben sich in diesem Fall unter Berücksichtigung der verfügbaren Kapazitäten.

Abweichende Zahlungsvereinbarungen, insbesondere die Zahlung in Teilbeträgen, bedürfen einer ausdrücklichen individuellen Vereinbarung in Textform. Ein Anspruch des Kunden auf eine Raten- oder Teilzahlung besteht nicht.

Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Bestimmungen. Die Anbieterin ist berechtigt, noch nicht erbrachte Leistungen bis zum vollständigen Ausgleich sämtlicher fälliger Forderungen zurückzuhalten.

Ein gesetzliches Verbraucherwiderrufsrecht besteht nicht, da die Leistungen ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB angeboten werden.

8. Technische und KI-gestützte Unterstützung

Die Anbieterin kann zur Vorbereitung, Strukturierung, Durchführung und Qualitätssicherung ihrer Leistungen technische und KI-gestützte Systeme einsetzen.

Die fachliche Auswahl, Bewertung, Einordnung, Kuratierung und Verantwortung für die vereinbarte Leistung verbleiben bei der Anbieterin.

Der Kunde beziehungsweise die teilnehmende Person hat für die Übermittlung vertraulicher oder personenbezogener Informationen ausschließlich die von der Anbieterin freigegebenen Kommunikations- und Übertragungswege zu verwenden.

Die Anbieterin haftet nicht für vorübergehende Ausfälle oder Einschränkungen von Kommunikations-, Hosting-, Video-, Zahlungs- oder sonstigen Drittanbieterdiensten, die außerhalb ihres zumutbaren Einflussbereichs liegen.

Die Anbieterin wird in einem solchen Fall, soweit erforderlich und zumutbar, eine alternative Durchführung oder einen Ersatztermin anbieten.

Weitere Informationen über die Verarbeitung personenbezogener Daten und eingesetzte Dienstleister ergeben sich aus der jeweils geltenden Datenschutzerklärung.

9. Urheberrechte, Schutzrechte und Nutzungsrechte

Sämtliche Urheberrechte, Markenrechte und sonstigen gesetzlich geschützten Rechte an den von der Anbieterin entwickelten Inhalten, Texten, Modellen, Workbooks, Journey Books, Grafiken, Analysen, Bezeichnungen, Methoden und sonstigen Unterlagen verbleiben bei der Anbieterin beziehungsweise den jeweiligen Rechteinhabern.

Bereits vor Beginn der Zusammenarbeit bestehende Inhalte und Rechte des Kunden bleiben hiervon unberührt.

Der Kunde erhält an den ausdrücklich für ihn bereitgestellten Ergebnissen ein einfaches, nicht ausschließliches und nicht übertragbares Nutzungsrecht für eigene persönliche und unternehmensinterne Zwecke.

Wird die Leistung für eine im Angebot benannte teilnehmende Person erbracht, erhält die teilnehmende Person das Nutzungsrecht an den für sie persönlich bereitgestellten Ergebnisdokumenten für eigene persönliche Zwecke.

Der buchende Kunde erhält in diesem Fall nur Nutzungsrechte an denjenigen Unterlagen oder Ergebnissen, die nach dem jeweiligen Angebot ausdrücklich für ihn beziehungsweise für eine unternehmensinterne Verwendung bestimmt sind.

Nicht gestattet sind ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung der Anbieterin in Textform insbesondere:

  • die Veröffentlichung oder öffentliche Zugänglichmachung,
  • der Weiterverkauf oder die entgeltliche Weitergabe,
  • die Verwendung für eigene Beratungs-, Coaching-, Mentoring- oder Schulungsangebote,
  • die vollständige oder wesentliche Vervielfältigung,
  • die Übernahme oder Nachbildung geschützter Bestandteile der Methodik,
  • die Entfernung von Urheber-, Marken- oder Herkunftshinweisen,
  • die Verwendung zum Training eigener oder fremder KI-Systeme,
  • die Weitergabe interner Unterlagen an unberechtigte Dritte.

Die Weitergabe an beruflich zur Verschwiegenheit verpflichtete Rechts-, Steuer-, Medizin- oder sonstige Fachberater ist zulässig, soweit sie für eine fachliche Beratung des Kunden beziehungsweise der teilnehmenden Person erforderlich ist.

Gesetzlich zwingend erlaubte Nutzungen bleiben unberührt.

10. Vertraulichkeit, Datenschutz und Leistungen für teilnehmende Personen

Beide Vertragsparteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen, die ihnen im Zusammenhang mit der Zusammenarbeit bekannt werden, vertraulich zu behandeln und nicht ohne Berechtigung an Dritte weiterzugeben.

Nicht als vertraulich gelten Informationen, die:

  • nachweislich öffentlich bekannt sind oder ohne Verstoß gegen eine Vertraulichkeitspflicht öffentlich bekannt werden,
  • der empfangenden Vertragspartei bereits rechtmäßig bekannt waren,
  • von einem berechtigten Dritten ohne Verstoß gegen eine Vertraulichkeitspflicht mitgeteilt wurden,
  • aufgrund einer gesetzlichen Verpflichtung oder behördlichen beziehungsweise gerichtlichen Anordnung offengelegt werden müssen.

Soweit eine Offenlegung aufgrund einer gesetzlichen Verpflichtung oder behördlichen beziehungsweise gerichtlichen Anordnung erforderlich ist, wird die betroffene Vertragspartei – soweit rechtlich zulässig – vorab informiert.

Die Verpflichtung zur Vertraulichkeit besteht auch nach Beendigung des Vertrags fort.

Die Anbieterin veröffentlicht keine persönlichen Inhalte, Ergebnisse, Testimonials oder Fallbeispiele des Kunden beziehungsweise der teilnehmenden Person ohne eine gesonderte Zustimmung.

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach Maßgabe der jeweils geltenden Datenschutzerklärung.

Wird eine Leistung durch einen Kunden für eine andere natürliche Person gebucht, bleibt der buchende Kunde Vertragspartner und Zahlungspflichtiger. Die benannte Person ist Empfängerin der persönlichen Leistung.

Der Kunde stellt sicher, dass er zur Übermittlung der für die Vertragsanbahnung und Vertragsdurchführung erforderlichen personenbezogenen Daten der teilnehmenden Person berechtigt ist und die teilnehmende Person zuvor ordnungsgemäß über die Datenübermittlung informiert wurde.

Persönliche Angaben, Gespräche, Auswertungen und Ergebnisdokumente der teilnehmenden Person werden grundsätzlich nicht gegenüber dem buchenden Kunden, dem beschäftigenden Unternehmen oder anderen Dritten offengelegt.

Eine Weitergabe erfolgt nur, wenn:

  • die teilnehmende Person zuvor ausdrücklich und gesondert zugestimmt hat,
  • die Weitergabe ausdrücklich Bestandteil des vereinbarten Leistungsumfangs ist und eine geeignete datenschutzrechtliche Grundlage besteht,
  • oder eine gesetzliche Verpflichtung zur Weitergabe besteht.

11. Ausfall, persönliche Verhinderung und höhere Gewalt

Ist die Anbieterin aufgrund von Krankheit oder aus einem anderen von ihr nicht vorhersehbaren persönlichen Grund vorübergehend an der Leistungserbringung gehindert, informiert sie den Kunden hierüber so früh wie möglich.

Einzelne betroffene Termine werden nach Abstimmung mit dem Kunden verschoben und zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Eine vorübergehende Verhinderung führt nicht automatisch zur Beendigung des Vertrags.

Dauert die Verhinderung länger als vier aufeinanderfolgende Wochen oder ist absehbar, dass die vereinbarte Leistung nicht innerhalb von vier Wochen fortgesetzt werden kann, können die Vertragsparteien einen neuen Leistungszeitraum vereinbaren.

Ist eine Fortsetzung innerhalb eines für beide Vertragsparteien zumutbaren Zeitraums nicht möglich oder nicht gewünscht, kann der Vertrag hinsichtlich der noch nicht erbrachten Leistungen in Textform beendet werden.

Die Anbieterin erstattet in diesem Fall die bereits gezahlte Vergütung, soweit diese auf noch nicht erbrachte Leistungen entfällt. Wurde bis zum Eintritt der Verhinderung noch keine Leistung erbracht, wird die bereits gezahlte Vergütung vollständig erstattet. Ordnungsgemäß erbrachte Leistungen bleiben vergütungspflichtig.

Die Erstattung erfolgt innerhalb von 14 Kalendertagen nach der Beendigung des Vertrags.

Entsprechendes gilt bei Ereignissen höherer Gewalt oder sonstigen außergewöhnlichen, von der Anbieterin nicht zu vertretenden Ereignissen, die eine Leistungserbringung vorübergehend unmöglich oder unzumutbar machen.

Weitergehende Ansprüche des Kunden richten sich nach den Haftungsbestimmungen dieser AGB.

Zwingende gesetzliche Rechte des Kunden, insbesondere bei einer endgültigen Unmöglichkeit der Leistungserbringung oder bei ausdrücklich als verbindlich vereinbarten Fixterminen, bleiben unberührt.

12. Haftung

Eine Haftung der Anbieterin setzt voraus, dass die gesetzlichen Voraussetzungen eines Schadensersatzanspruchs erfüllt sind. Insbesondere müssen eine von der Anbieterin zu vertretende Pflichtverletzung, ein tatsächlich entstandener Schaden und ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der Pflichtverletzung und dem Schaden vorliegen.

Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung der Anbieterin, ihrer gesetzlichen Vertreter oder ihrer Erfüllungsgehilfen beruhen.

Die Anbieterin haftet ebenfalls unbeschränkt für Schäden aus der schuldhaften Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie in allen Fällen einer zwingenden gesetzlichen Haftung.

Bei einer leicht fahrlässigen Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet die Anbieterin ausschließlich für den vertragstypischen und bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden.

Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

Im Übrigen ist die Haftung der Anbieterin für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.

Die Anbieterin haftet nicht für Entscheidungen, Handlungen oder Unterlassungen des Kunden beziehungsweise der teilnehmenden Person sowie deren Folgen, sofern diese nicht unmittelbar auf einer von der Anbieterin zu vertretenden Pflichtverletzung beruhen.

Insbesondere haftet die Anbieterin nicht für Folgen, die daraus entstehen, dass der Kunde beziehungsweise die teilnehmende Person:

  • die bereitgestellten Inhalte außerhalb des vereinbarten Verwendungszwecks nutzt,
  • Hinweise der Anbieterin nicht beachtet,
  • unrichtige oder unvollständige Angaben macht,
  • eigenmächtig medizinische oder therapeutische Maßnahmen beginnt, verändert oder beendet,
  • erforderliche ärztliche, psychotherapeutische, rechtliche, steuerliche oder sonstige professionelle Beratung nicht in Anspruch nimmt,
  • unternehmerische oder berufliche Entscheidungen ausschließlich auf Grundlage der bereitgestellten Reflexions- und Analyseergebnisse trifft.

Die Anbieterin haftet nicht für das Erreichen eines bestimmten persönlichen, emotionalen, gesundheitlichen, beruflichen oder wirtschaftlichen Ergebnisses.

Eine subjektive Unzufriedenheit des Kunden beziehungsweise der teilnehmenden Person mit einer fachgerecht und vertragsgemäß erbrachten Leistung begründet keinen Schadensersatzanspruch.

Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten entsprechend zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeitenden und Erfüllungsgehilfen der Anbieterin.

13. Vertragsdauer und Beendigung

Die Vertragsdauer ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, der Produktbeschreibung oder der Buchungsbestätigung.

Bei zeitlich begrenzten Leistungen endet der Vertrag mit vollständiger Erbringung der vereinbarten Leistung beziehungsweise mit Ablauf des vereinbarten Leistungszeitraums, ohne dass es einer gesonderten Kündigung bedarf.

Ein zusätzliches vertragliches Recht zur ordentlichen Kündigung besteht bei Leistungen mit fest vereinbartem Leistungsumfang oder fest vereinbartem Leistungszeitraum nicht, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

Zwingende gesetzliche Kündigungs- und Beendigungsrechte bleiben unberührt.

Das Recht beider Vertragsparteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

Ein wichtiger Grund für die Anbieterin kann insbesondere vorliegen, wenn der Kunde beziehungsweise die teilnehmende Person:

  • trotz Aufforderung und angemessener Nachfrist erforderliche Mitwirkungspflichten erheblich oder wiederholt verletzt,
  • vertrauliche Unterlagen oder geschützte Inhalte unberechtigt verwendet oder weitergibt,
  • die Zusammenarbeit durch erheblich unangemessenes, beleidigendes, diskriminierendes oder bedrohliches Verhalten unzumutbar macht,
  • oder sonstige wesentliche vertragliche Pflichten schwerwiegend verletzt.

Im Fall einer vorzeitigen Beendigung sind die bis zum Beendigungszeitpunkt ordnungsgemäß erbrachten Leistungen zu vergüten.

Weitergehende Vergütungs-, Erstattungs- und Schadensersatzansprüche richten sich nach den jeweils anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen.

14. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist – soweit gesetzlich zulässig – der Geschäftssitz der Anbieterin Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis.

Gesetzlich zwingende ausschließliche Gerichtsstände bleiben unberührt.

15. Schlussbestimmungen

Änderungen und Ergänzungen individueller Vereinbarungen sollen zu Nachweiszwecken in Textform festgehalten werden. Der gesetzliche Vorrang individueller Vereinbarungen bleibt unberührt.

Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung treten die gesetzlichen Regelungen.

Es gilt diejenige Fassung der AGB, die dem Kunden bei Abschluss des Vertrags zur Verfügung gestellt wurde.