Ich war lange Zeit genau das, was man eine High-Performerin nennt.
Over-Achieverin in meinen Dreißigern.
Von der Trainee-Position bis in den Vorstand innerhalb von zwölf Jahren.
Ich bin in den schnellebigsten und turbulentesten Industrien aufgewachsen:
Post-Production Agentur, Media-Agentur, Startup, Scaleups, Grownup.
Schneller, höher, weiter ...
Hustle war kein Fremdwort, sondern Normalzustand.
Immer ein Schüppchen mehr leisten als andere.
Grenzen verschieben. Das scheinbar Unmögliche möglich machen.
Das war ich.
Und ich war gut darin.
Irgendwann jedoch wurde mir klar, dass Leistung allein nicht erklärt, warum bestimmte Situationen so tief treffen. Warum manche Entscheidungen trotz Erfolg innerlich gar nicht glücklich machen. Und warum Wachstum, wenn es nicht innerlich verankert ist, irgendwann Druck erzeugt – bis der Kessel explodiert.